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Bernhard Ruchti mit Liszt im Mozartsaal

«Ich habe noch nie eine solch interessante, gut verständliche Einführung zu einem solch anspruchsvollem, gelungenen Konzert erlebt!» schrieb eine konzertgewohnte, begeisterte Teilnehmerin. «Man hört einfach mehr und anders, wenn man auch etwas über den Komponisten und den Hintergrund weiss!» meinte eine andere Zuhörerin.
Bernhard Ruchti verstand es, den Zuhörenden Franz Liszt als Mensch und Musiker in seiner Zeit lebhaft zu schildern. Die musiktheoretischen Ausführungen mit Ruchtis besonderem Blick auf das Tempo waren auch für Laien gut nachvollziehbar.
Mit der Ersten Ungarischen Rhapsodie spielte Ruchti dann virtuos ein imposantes, klaviertechnisch schwieriges Stück, das die Gäste im vollbesetzten Mozartsaal mit einem langanhaltenden Applaus verdankten. Thomas Zünd schloss in den Dank auch die Schule für Musik mit ein, die den Raum mit seinem Flügel zu Verfügung gestellt hatte. Wie immer an den Musikabenden wurde nach dem Konzert der Austausch untereinander geschätzt und diesmal auch der persönliche Kontakt mit dem bekannten Pianisten und Organisten Bernhard Ruchti.
Wer die Rhapsodie neben Werken von Beethoven, Thalberg und Ruchti selbst erleben möchte, kann dies am 27. Februar in der Tonhalle St. Gallen.